Jun 19: Apple schließt iPad-Deal über $ 30 Millionen mit dem Los Angeles Unified School District
Apple ist schon beinahe traditionell im Bildungsbereich stark vertreten und pflegt diesen Status auch durchaus intensiv. Das unten zu sehende Foto aus einem US-amerikanischen Hörsaal zeigt dies mehr als deutlich. Doch während auf dem Bild leuchtende Äpfel auf der Rückseite von MacBook-Deckeln zu sehen sind, ist es mehr und mehr das iPad, welches als Lernwerkzeug Einzug in Schulen und Universitäten hält. Dies zeigt sich auch aktuell am Beispiel des Los Angeles Unified School District, welches Apple nach einem einstimmigen Voting einen Auftrag über $ 30 Millionen erteilt hat, um für diese Summe iPads für die 47 Schulen von Amerikas zweitgrößten Schul-Distrikt zu beschaffen. Im Klartext bedeutet dies, dass JEDER der ca. 35.000 Schüler im besagten Distrikt ein iPad im Wert von $ 678,- erhalten wird. Dieser Preis liegt zwar höher, als Apples Retail-Preis für das iPad, dies ist jedoch dadurch begründet, dass die Geräte mit verschiedenen Apps, darunter die drei iWork- und die drei iLife-Apps, sowie eine neue App, die das Pearson Common Core System of Courses auf die iPads bringt. Apple hat zu dem Deal inzwischen auch eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der Apples Marketing-Chef Philip Schiller mit den Worten zitiert wird: "Education
is in Apple's DNA and we're thrilled to work with Los Angeles Unified
public schools on this major initiative as they plan to roll out iPads
to every student across 47 campuses this fall. Schools around
the world have embraced the engaging and interactive quality of iPad
with nearly 10 million iPads already in schools today."
Von einem ähnlichen Szenario wie in Los Angeles sind wir hierzulande sicherlich noch ein wenig entfernt. Der Einsatz des iPad im Bildungsbereich wird aber auch international voranschreiten. So trafen sich hochrangige Apple-Manager im Februar mit dem türkischen Premierminister, um über einen Bildungs-Deal in Höhe von über $ 4,5 Milliarden zu beraten. Auch wenn die Türkei derzeit nicht wirklich positive Schlagzeilen macht, ist dies zumindest eine Initiative, an denen sich andere europäische Länder ein Beispiel nehmen sollten.

Jun 19: Design-Skizzen zeigen Erwartungen der Hüllenhersteller an neue iPhones
Nachdem gestern ein Foto und ein Video aufgetaucht waren, auf denen angeblich eine Hülle für das günstigere iPhone zu sehen waren, haben die Kollegen von AppleInsider
nun ein paar Design-Skizzen für Hüllenhersteller aufgetan, die zum einen die bereits gestern gesichteten "runden Ecken" des Budget-iPhones zeigen und zum anderen diese auch dem iPhone 5S gegenüberstellen. Letzteres erscheint erwartungsgemäß so gut wie identisch zum iPhone 5, inkl. der gleich platzieren Aussparungen für die verschiedenen Sensoren und Bedienelemente. Die Hüllen für das günstigere iPhone hingegen benöitgen anscheinend ein wenig mehr Platz als die für das iPhone 5/5S. In Zahlen gesprochen messen die Hüllen ca. 0,6 mm mehr in der Höhe, 0,6 mm mehr in der Breite und 0,8 mm
mehr in der Dicke. Damit entsprechen die Werte ziemlich genau den Gerüchten, die iLounge bereits Anfang des Jahres in Umlauf gebracht hatte.
Und auch in anderen Bereichen scheinen die iLounge-Kollegen bestens informiert zu sein, sollten sich die Design-Skizzen als akurat erweisen. So gab es auch zu Jahresbeginn Gerüchte, wonach das auf den Skizzen als "iPhone light" bezeichnete Gerät eher ovale Lautstärkeknöpfe besitzen und der Lautsprecher auf der Unterseite mit lediglich vier Löchern eher dem des iPod touch ähneln würde. Die Form der Rückseite erinnert nach wie vor an das Design des iPod classic. Nach wie vor sind keine Gerüchte zu den technischen Spezifikationen für das Gerät in Umlauf. Apple könnte das günstigere Gerät gemeinsam mit dem iPhone 5S auf einem Special Event, vermutlich im September der Öffentlichkeit präsentieren.


Jun 19: Apple weitet Tests von Mavericks und iOS 7 auf Normalanwender aus
Direkt im Anschluss an die Keynote zur Eröffnung der WWDC hatte Apple in der vergangenen Woche die ersten Beta-Versionen von OS X Mavericks und iOS 7 an seine Entwickler verteilt. Das zu erwartende Echo auf den einschlägigen Internetseiten war einigermaßen gespalten, vor allem hinsichtlich des überarbeiteten Looks von Apples mobilem Betriebssystem. Ohne das ich an dieser Stelle hier die große Lanze für das für Herbst angekündigte Update brechen möchte, ist es aus meiner Sicht deutlich zu früh, sich ein Urteil hierüber zu erlauben. Die Änderungen sind weitreichend und wir sehen aktuell gerade mal die erste Beta-Version. Mindestens ein halbes Dutzend weitere werden folgen und sicherlich auch stetig das Aussehen von iOS 7 verändern. Es ist also noch gar nicht an der Zeit, ein Urteil über das Update zu fällen. Abgesehen davon gehe ich mit Matt Gemmell konform, der darauf hinweist, dass sich die meiste Kritik am neuen Design, bzw. den veränderten Icons auf dem Homescreen aufhängt. Wer aber starrt den ganzen Tag auf seinen Homescreen? Die meiste Zeit verbringt man innerhalb von Apps, was deren Design deutlich wichtiger als das der Icons macht und vor allem auch die App-Entwickler in die Pflicht nimmt.
Dass Apple bis Herbst intensive Tests, nicht nur für iOS 7, sondern auch für OS X Mavericks fahren wird ist, dürfte klar sein. Noch einmal unterstrichen werden diese Ambitionen durch aktuelle Gerüchte, nach denen Apple nun auch damit begonnen hat, nicht nur Entwickler mit Vorabversionen der beiden Betriebssystem-Updates zu versorgen, sondern auch Retail-Mitarbeiter und Angehörige von Apple-Angestellten. Vor allem Anwohner aus Cupertino sollen zu dem Test eingeladen worden sein. Auf diese Weise erhofft man sich offenbar ein verstärktes Feedback von Normalanwendern, welches dann bis zum Ende der Beta-Phasen noch in die finale Version einfließen kann. Aus meiner Sicht ein absolut begrüßenswerter Schritt.
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Jun 19: Apple veröffentlicht Apple TV Software 5.3 mit neuen Inhalten
Apple hat am heutigen Nachmittag ein umfangreiches Update für das Apple TV der zweiten und dritten Generation freigegeben. In Version 5.3 freuen sich vor allem Nutzer in den USA darüber, dass sie die Angebote HBO GO und WatchESPN ab sofort direkt über Apples Set-Top Box am Fernseher nutzen können. In der zugehörigen Pressemitteilung zeigt sich Apples Chef für Internetdienste, Eddy Cue, entsprechend erfreut über den Deal, schließlich handelt es sich bei den beiden Anbietern um zwei der beliebtesten iOS-Apps im Bereich Fernseh-Inhalte. Neben diesen beiden Branchengrößen finden sich künftig auch Einträge für Sky News, Crunchyroll und Qello direkt im Hauptmenü des Apple TV. Während das Pay-TV Angebot HBO GO und der Sportkanal WatchESPN momentan anscheinend nur in den USA und Sky News lediglich in UK verfügbar sind, lassen sich Crunchyroll mit seinen japanischen Anime- und Drama-Inhalten und der Anbieter von Konzertmitschnitten Qello auch hierzulande blicken. Wie gewohnt kann das Update auf Version 5.3 direkt über die integrierte Software-Aktualisierung des Apple TV geladen werden.
Unterdessen hat Apple in der vergangenen Woche neben der ersten Beta für iOS 7 auch eine Vorabversion der Apple TV Software für Entwickler freigegeben, die wohl auch für den Herbst zu erwarten ist. Auch hierin sind verschiedene kleine, teilweise aber durchaus interessante Neuerungen enthalten. So findet sich neben der Integration von iTunes Radio und iTunes in der Cloud auch ein neuer "Konferenzraum-Modus" in den Einstellungen. Dieser richtet sich wohl vor allem an den Einsatz in Schulen und Unternehmen. Hierüber lässt sich ein Hintergrundbild festlegen, auf dem ein Begrüßungstext und eine Anleitung zur Nutzung des Apple TV als Präsentationsgerät via AirPlay angezeigt werden können. Im Bereich der Bedienungshilfen wird man künftig zudem die Untertitel hinsichtlich ihrer Schriftart, -größe und -farbe anpassen können. Die unter der Nummer 5.4 laufende Version hatte das heutige Update auf Version 5.3 (siehe oben) offensichtlich bereits eingeplant.
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Jun 18: Angeblich Hülle für das günstige iPhone gesichtet
Neben dem iPhone 5S, zu dem in den vergangenen Stunden sowohl ein Logicboard, als auch Frontpanels fotografisch ins Internet geleakt sind, erwarten die meisten Beobachter für diesen Herbst auch (mal wieder) eine günstigere Variante des iPhones, die mit einem Kunststoffgehäuse aufwarten und sich wohl vornehmlich an den asiatischen Markt richten soll. Nun haben die japanischen Kollegen von Macotakara in einem Blogpost des Hüllenherstellers MGM ein eine Hülle für dieses vermeintliche Budget-iPhone ausgegraben, welches in weiten Teilen denen eines iPhone 5 ähnelt, aber ungefähr 2 mm dicker ist. Die Kollegen haben zudem ein Video veröffentlicht, in dem sie mit der Hülle hantieren und dabei demonstrieren, dass auch ein iPhone 5 in sie hinein passt. Es ist jedoch offensichtlich, dass sie für ein Gerät mit abgerundeten Ecken gedacht ist, welches vom Gehäuse her dem Design des iPod
classic ähnelt. Entsprechende Gerüchte gab es bereits Anfang des Jahres.

Jun 18: AppStore Perlen Spezial: Microsoft Office 365 für iPhone
Über die vergangenen Monate hinweg sickerten immer mal wieder häppchenweise Gerüchte und Fakten über eine vermeintliche Microsoft Office Version für die iOS-Plattform ins Netz. Die Art und Weise, wie diese aufgenommen und weiter verbreitet wurden zeigte, dass es offenbar durchaus einen Markt für entsprechende Apps gibt. Ein Markt, den Microsoft, wohl auch zur künstlichen Schaffung eines Alleinstellungsmerkmals für das eigene Surface-Tablet, stark vernachlässigt hat. Am vergangenen Freitag tauchte dann vollkommen unerwartet "Office Mobile for Office 365 subscribers" im US-amerikanischen AppStore auf. Kurz darauf folgte per Pressemitteilung die Ankündigung, dass andere internationale AppStores am 18. Juni folgen würden. Und so ist die App ab heute auch in Deutschland verfügbar.
Ich habe die amerikanische Version über das Wochenende bereits getestet und bin zugegebenermaßen enttäsuscht. Voraussetzung für die Nutzung ist eine Mitgliedschaft für Microsofts Office 365 Plattform, die entweder im Jahres-Abo zum Preis von € 99,- direkt per In-App Purchase über die App oder aber alternativ auch zum Monatspreis von € 10,- über die Webseite erworben werden kann. Anschließend hat man über die App Zugriff auf sämtliche in der Microsoft-Cloud (SkyDrive oder SharePoint) gespeicherten Office-Dokumente und kann aus ihr heraus auch selbst neue Dokumente erstellen.
Jun 18: Fotos von iPhone 5S Frontpanel passen zum Logicboard
Nachdem gestern bereits ein Foto eines vermeintlichen Logicboards für das kommende iPhone 5S im Internet seine Runden drehte, wurde mir von dem iPhone-Reparateur NRepair.de ein Vergleichsfoto zugespielt, welches nicht nur zu dem gesichteten Logicboard passt, sondern auch die Veränderungen der Frontpanels der aktuellen und der kommenden iPhone-Generation aufzeigt. Bei den Anschlüssen veränderte Apple auf dem Logicboard die Verbindung zwischen der Platine und dem Display, sowie dem Digitizer, der für die Entgegennahme und Verarbeitung der Touchgesten zuständig ist. Beim iPhone 5S ist einer dieser Anschlüsse horizontal, der andere vertikal ausgerichtet, was zu dem unten zu sehenden Flexkabel am Frontpanel für das iPhone 5S passen würde. Auch wenn Apple alle zwei Jahre ein äußerlich mit dem Vorgänger so gut wie identisches "S-Modell" auf den Markt bringt, sind die internen Veränderungen doch meist signifikant. Auch beim iPhone 5S wird es also wieder interne Veränderungen geben. Inwieweit diese mit einem möglichen Fingerabdruckssensor oder NFC-Chip zusammenhängen, ist allerdings aktuell noch nicht abzusehen.

Jun 18: Versteckte Einstellungen in iOS 7 entdeckt
In den Tiefen der ersten Beta von iOS 7 hat der Entwickler Hamza Sood (via 9to5Mac) verschiedene versteckte Einstellungen entdeckt, die einen Hinweis darauf geben könnten, womit Apple in Sachen User Interface für das neue Betriebssystem neben den bereits bekannten Neuerungen noch so experimentiert hat. Mit dabei sind verschiedene, bislang unbekannte Einstellungen für neue Gesten, Multitasking und Ordner-Optionen. Bereits bekannt ist, dass man künftig an Stelle des "Zurück"-Buttons auch eine neue Geste nutzen kann, um in der View-Hierarchie oder auf Webseiten einen Schritt zurück zu gelangen. Hierzu streicht man von der linken Displaykante nach rechts über den Bildschirm. Weitere dieser "Kanten"-Gesten fördern von oben nach unten das Notification Center und von unten nach oben das neue Control Center zu Tage. In den nun entdeckten Einstellungen lässt sich ablesen, dass Apple auch über eine geste für das schnelle Wechseln von Apps nachgedacht hat.
Weitere interessante Einstellungen zeigen eine Option zum Ausblenden der vorinstallierten Apps. Eine Möglichkeit, die sich verschiedene Nutzer schon seit geraumer Zeit wünschen. Auch ein Schalter, der die Möglichkeit aktiviert, Ordner innerhalb von Ordnern zu erzeugen, existiert in den versteckten Systemoptionen. Ebenso, wie eine Pinch-Geste, um einen Ordner wieder zu schließen. Darüber hinaus finden sich verschiedene Einstellungen für die farbliche Gestaltung von iOS, wie z.B. für Blur-Effekte, die Farbgebung allgemein und Animationsgeschwindigkeiten.
Dass die Optionen versteckt sind kann nun in zwei Richtungen gedeutet werden. Zum einen ist es möglich, dass Apple diese zu einem späteren Zeitpunkt der Beta-Phase oder auch erst zur finalen Version freigibt. Zum anderen kann es aber auch sein, dass diese Optionen zu Apple-internen Testzwecken gedacht sind und nie in eine finale Version von iOS 7 einfließen werden. Lassen wir uns überraschen.




