Mai 24: Weitere Details zum neuen, flachen Look von iOS 7
Bereits Ende April hatten die Kollegen von 9to5Mac darüber berichtet, dass das neue, erstmals unter der Aufsicht von Apples neuem Chef für Human Interfaces, Design-Guru Jony Ive, entstandene iOS 7 "very, very flat" werden soll. Heute nun legen die Kollegen noch einmal in einem ausführlichen Artikel unter der Überschrift "Jony Ive's new look for iOS 7: black, white, and flat all over" nach und präsentieren weitere interessante Details. Die Abkehr vom bisher an verschiedenen Stellen in iOS verwendeten Skeuomorphismus scheint bereits seit einiger Zeit beschlossene Sache zu sein. Flaches, gradliniges und schlichtes Design wird wohl die kommenden iOS-Versionen prägen und dem mobilen Betriebssystem damit einen komplett neuen Anstrich verleihen. Jony Ive war nie ein Freund des von Steve Jobs und Scott Forstall präferierten Skeuomorphismus mit verspielten Texturen und weiteren Design-Elementen aus der realen Welt. Dies soll er auch in zahlreichen Meetindgs zu dem Thema zum Ausdruck gebracht haben. Demnach seien diese Designelemente nicht zeitgemäß und durch das unterschiedliche Design der verschiedenen iOS-Apps könnten Nutzer leicht verwirrt werden. Dem Bericht zufolge hat Jony Ive seinen neuen Ansatz für iOS an allen Ecken und Enden des Systems hinterlassen, es dabei aber dennoch geschafft, das überragende Benutzererlebnis in iOS zu erhalten. Verschiedene Beispiele verdeutlichen dies.
Unter iOS 7 bemerkt der User die Veränderungen demnach bereits beim Einschalten des Geräts. So soll sich der Lockscreen, der sich seit dem ersten iPhone kaum verändert hat, bereits in dem neuen Design präsentieren. Die glänzende Leiste zur Anzeige von Datum und Uhrzeit weicht künftig einem schlichten schwarzen Hintergrund. Das Eingabefeld für die PIN-Sperre wird dann durch schwarze runde Buttons mit weißer Schrift und weißem Rahmen geprägt und auch die Benachrichtigungen im Lockscreen sollen weitere Interaktionsmöglichkeiten erhalten.
lesen Sie mehrMai 21: Gerüchte um Vimeo- und Flickr-Integration in iOS 7
In nicht einmal mehr drei Wochen ist es soweit. Dann wird Apple auf der WWDC in San Francisco einen ersten Blick auf iOS 7 gewähren und vermutlich auch die erste Beta-Version an die Entwickler verteilen. Neben einem komplett neuen Design-Anstrich soll einem aktuellen Bericht der Kollegen von 9to5Mac zufolge auch die soziale Komponente weiter verstärkt werden. Nach der direkten Integration von Twitter und Facebook in das Betriebssystem sollen demnach in diesem Jahr die Videoplattform Vimeo und Yahoos Fotosharing-Dienst Flickr an der Reihe sein. Diese Information soll von einer Person stammen, die die Software bereits gesehen hat. Allerdings wird auch gleichzeitig davor gewarnt, dass sämtliche noch nicht offiziell angekündigten Features auch kurzfristig noch gestrichen werden können. Derzeit soll es allerdings so aussehen, als würden Vimeo und Flickr ähnlich tief ins Betriebssystem verankert wie Twitter und Facebook, inkl. Konfigurationsoptionen in den iOS-Einstellungen und systemweite Sharing-Funktion.
Auf diese Weise soll es von iPhone, iPad und iPod touch aus möglich werden, Fotos direkt zu Flickr zu schicken. Dies ist bereits aus anderen Apps, wie z.B. iPhoto für iOS (€ 4,49 im AppStore) und für OS X (€ 13,99 im Mac AppStore) Mountain Lion möglich. Von einer Integration in das Betriebssystem würden dann auch andere Apps wie Instagram oder die zahlreichen Kamera-Apps profitieren. Erst in der vergangenen Nacht hatte die Flickr-Webseite einen komplett neuen Anstrich erhalten. Interessant ist zudem, dass es vor einiger Zeit bereits Gerüchte über eine engere Zusammenarbeit zwischen Apple und Yahoo gegeben hatte. Eine Flickr-Integration würde da gut passen.
Die Videoplattform Vimeo hingegen könnte eine Lücke schließen, die das Entfernen der bis iOS 5 in das Betriebssystem integrierten YouTube-App gerissen hat. Zwar ist YouTube inzwischen wieder mit einer eigenständigen App im AppStore vertreten, die systemweite Integration ist ihr allerdings weitgehend abhanden gekommen. Immerhin erlaubt es Apple seinen Nutzern nach wie vor, Videos direkt aus der Fotos-App auf YouTube zu veröfentlichen. Unklar ist allerdings, ob diese Option mit der Vimeo-Integration ebenfalls gestrichen wird. Unter OS X Mountain Lion ist Vimeo seit dem letzten Jahr bereits fest integriert.
Mai 8: Webseiten-Zugriffe von iOS 7 steigen deutlich an
Apple hat bereits mehr oder weniger offen angekündigt, iOS 7 auf der WWDC präsentieren und eine erste Beta-Version den Entwicklern in die Hand drücken zu wollen. Eine allgemeine Veröffentlichung darf dann wohl zusammen mit dem iPhone 5S im Herbst erwartet werden. Wie auch in den vergangenen Jahren zu beobachten, steigt vor der WWDC in ca. viereinhalb Wochen auch in diesem Jahr die Anzahl der Sichtungen von Webseiten-Zugriffen mit iOS 7 spürbar an. Die Zugriffe stammten dabei zu 75% von iPhones und 25% auf iPads, die mit dem neuen Betriebssystem ausgestattet sind. Wenig überraschend kann die Abstammung der Zugriffe in den meisten Fällen auf die San Francisco Bay Area und Apples Firmensitz im kalifornischen Cupertino eingegrenzt werden. Offensichtlich weitet Apple aktuell also die Praxistests von iOS 7 deutlich aus, um den Entwicklern auf der Konferenz eine brauchbare Version präsentieren zu können. Gerüchtehalber wird dabei nicht nur kosmetisch an der Oberfläche gearbeitet, sondern unter Jony Ive das gesamte Benutzererlebnis verbessert. Wir dürfen also gespannt sein.
Mai 2: Apple veröffentlicht iOS 6.1.4 für iPhone 5
Ein wenig unerwartet hat Apple am heutigen Abend ein Update auf iOS 6.1.4 (Buildnummer 10B350) veröffentlicht. Enthalten sind laut Releasenotes weder Fehlerkorrekturen, noch neue Funktionen. Stattdessen wurde das Audio-Profil für die Sound-Ausgabe
über die integrierten Lautsprecher oder eine Freisprecheinrichtung
aktualisiert, ohne dass Apple weitere Angaben zu den genauen Inhalten dieses Profils macht. Das Update steht ausschließlich für das iPhone 5 bereit. Zwar verweist Apple im zugehörigen Support-Dokument auf seine Webseite zu
Sicherheitsaktualisierungen, dort ist von iOS 6.1.4 bislang allerdings noch nichts zu lesen. Weiterhin empfiehlt sich das Update wie auch schon iOS 6.1.3 nicht für Jailbreaker, da die dafür genutzten Sicherheitslücken bereits von Apple geschlossen wurden. Das Update kann über die Aktualisierungsfunktion in iTunes oder OTA (Over the air) direkt auf dem iPhone geladen werden. Abschließend wie gewohnt noch der Direktlink auf den Apple-Servern: iPhone 5
Mai 2: Trotz Ent-Forstallisierung: iOS 7 kommt pünktlich
Mai 1: Bloomberg mit weiteren Informationen zu iOS 7
Apr 30: Deutlicher Push für "Siri Eyes Free" mit iOS 7 erwartet
Die Kollegen von 9to5Mac sind in der Regel recht zuverlässig und gut informiert. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass man dort mit Blick auf die in Kürze anstehende WWDC eine immer kräftiger sprudelnde Quelle von Gerüchten findet. Allerdings sind die Kollegen keine Wichtigtuer und ihre Berichte haben sich in der Vergangenheit regelmäßig als äußerst akurat herausgestellt. In den vergangenen Stunden haben sie zunächst einen Bericht über die neuen geplanten Funktionen von OS X 10.9 und anschließend Apples Pläne für iOS 7 veröffentlicht. Nun legt man in Sachen Siri noch einmal nach. Genauer gesagt bei der bereits im vergangenen Jahr zusammen mit iOS 6 angekündigten Fahrzeug-Integration unter dem Namen "Eyes Free". Diese soll mit der Veröffentlichung von iOS 7 nämlich deutlich gepusht werden. Konkret strebt man offenbar eine Integration von Siri und der in iOS enthaltenen eigenen Karten-App an, die sich dann mit den immer häufiger in Neuwagen vertretenen Displays verbinden lassen soll. Ein in eine spezielle Mittelkonsole gestecktes iPhone könnte dann die auf ihm enthaltenen Kartendaten an das Fahrzeugdisplay übergeben, etwa zu Navigationszwecken oder auch für die Darstellung von Siri-Ergebnissen. In ihrem Bericht warnen die Kollegen zwar davor, dass es einige Zeit dauern könnte, bis die ersten Autobauer tatsächlich eine entsprechende Integration realisiert haben, die technischen Vorbereitungen sollen aber bereits in iOS 7 vorhanden sein.

Eyes Free wurde zwar im Herbst letzten Jahres erstmals erwähnt und hat inzwischen auch einen festen Platz auf Apples Webseiten. Bislang ist jedoch Chevrolet der einzige Autohersteller, der die Technologie in seinen Spark- und Sonic-Modellen umgesetzt hat. Allerdings hatte im vergangenen Jahr der inzwischen gefeuerte Scott Forstall auf der WWDC bereits verraten, dass sich eine Reihe von weiteren Herstellern, darunter BMW, Mercedes-Benz, Audi und Toyota dazu bekannt haben, Eyes Free in künftigen Modellen unterstützen zu wollen. Weitere Informationen dazu sind wohl auf der WWDC zu erwarten.





