Jun 16: Austausch des Akkus im Retina-MBP kostet € 199,-
Seit der Einführung der Unibody-MacBooks ist es nicht mehr ohne weiteres möglich, den Akku selbst zu wechseln. Apple ist hier dem Muster von iPod und iPhone gefolgt und verbaut den Akku fest im Gerät. Was auf den ersten Blick als inakzeptabel erscheinen mag, hat den einfachen Grund, dass Apple damit in der Lage ist, größere und bessere Akkus zu verbauen und auf diese Weise die Laufzeit seiner Geräte bei kleiner werdenden Bauformen und steigendem Energiehunger zu erhöhen. Möchte man nicht selbst Hand anlegen und damit einen Defekt des Geräts riskieren, bleibt nur noch der Ausstausch des Akkus durch Apple oder einen authorisierten Service Provider, wofür man bislang mit Preisen von € 129,- beim 13"- und 15"-Modell, bzw. € 179,- beim 17"-Modell zur Kasse gebeten wurde. Inzwischen hat Apple auch das entsprechende Support-Dokument aktualisiert und damit bekannt gegeben, dass der Akkutausch beim neuen 15" Retina-Modell noch einmal teurer wird. Hier fallen künftig € 199,- an. Die Preise bei den aktualisierten 13"- und 15"-Modellen des MacBook Pro bleiben gleich.

Apple gewährt auf den Original-Akku eine Garantie von einem Jahr, die sich mit dem Erwerb eines AppleCare Protection Plans auf drei Jahre erhöhen lässt und auch den Akku umfasst. Auch auf den Austausch-Akku wird ein Jahr Garantie gewährt. Dies gilt jedoch nur für Akkus, die aufgrund eines Fertigungsfehlers, nicht jedoch wegen zu vieler Ladezyklen Leistung verlieren.
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#1 - Unilife 16.06.2012 20:25 - (Antwort)
Die verbauten Accus dürften die Produktzyklen locker überdauern. Das wurde bei der Entwicklung bestimmt mitberücksichtigt. Und wenn es dann soweit ist, lässt sich das Display noch als Digirahmen verwerten.
#2 - iMerkopf 16.06.2012 21:54 - (Antwort)
Endlich ein Argument für das Retina-MBP - es gibt einen super Bilderrahmen ab! Warum bin ich da noch nicht selbst draufgekommen? Nee im Ernst: 100 € sind schon genug für ne Viertelstunde Arbeitszeit und einen Akku. 200 € sind ein Beispiel für einen Grund für den schlechten Ruf von Apple.
#3 - Martin Schmid 16.06.2012 22:07 - (Antwort)
Solange derartige Dinge vorher bekannt sind, ist es ok. Ich bin bei meinem MacBookPro nach drei Jahren auf 90% Akkuleistung - ohne ein Programm, das mir das berechnet, wäre ich gar nicht draufgekommen. Die Akkus sind bestimmt keine Schwachstelle des Geräts.
#3.1 - Cromax 16.06.2012 22:51 - (Antwort)
Bei mir genauso. 17er MBP von Anfang 2009 und der Akku hat noch 91% Leistung. Ich weiß schon, warum ich seit Jahren Apple kaufe. Die Dinger halten einfach ewig. Ich habe hier noch einen alten G3 stehen, der seine Dienste, wie am ersten Tag verrichtet.
#4 - Angelika 16.06.2012 22:17 - (Antwort)
Mein altes MBP hatte von den 1000 Ladezyklen nach 3 Jahren grad mal 34 Ladungen weg. Natürlich noch 100% -- da hätte ich akkuseitig noch 10 Jahre mit arbeiten können.
Was heißt denn schlechter Ruf wegen teurer Reparaturen??
Wer einen Mercedes oder BMW oder Audi zur Inspektion bringt, zahlt dafür auch sehr viel mehr als beim Corsa oder Panda.
#5 - MacFriesen 17.06.2012 12:53 - (Antwort)
Schlimmer als das mit dem Akku finde ich, dass es irreparabel ist. Die SSD und der RAM ist verlötet, und nicht herkömmlich...
#5.1 - Angelika 17.06.2012 17:45 - (Antwort)
Was soll das denn mit dem RAM ?? Erstmal sind von vornherein 8 GB drin (was ich mir für die neuen Books als Standard ohnehin gewünscht habe) - und wenn ich nachrechne ist die Wahl auf 16 GB nicht unverschämt teuer.
SSD -- bei mir war noch nie - weder beim Mac noch früher (10 Jahre ME Rechner gehabt) eine Festplatte kaputt - noch weniger anfällig sollen SSD sein. Und wenn da was kaputt geht, dann ist es in Garantie - die man bei dem Gerätepreis durchaus für 3 Jahre in Betracht ziehen sollte. Für alle anderen wird es auch noch eine Appleseitige Reparaturlösung geben.
Letztlich wissen wir doch, das i.d.R. Apple-Rechner nicht gerade was für Bastler sind und schon SJ ein Rumschrauben an seinen Rechnern möglichst unterbinden wollte. Nach m. E. auch nicht nötig, denn die Geräte laufen auch ohne Selbstschrauben fehlerfrei.
Lediglich ist man jetzt vielleicht ein bisschen mehr gehalten über die Ursprüngliche Konfiguration seines Rechners nachzudenken. Also die Wahl treffen 8 oder 16 G - und 256 - 768 GB SSD auswählen.
#6 - Markus 18.06.2012 12:30 - (Antwort)
1. SSD ist nicht fest
2. Austausch Akku kriegt 90 Tage Garantie
;-)
#6.1 - Markus 19.06.2012 00:07 - (Antwort)
Sorry, da hab ich mich wohl vertan:
Zitat:
Bietet Apple eine Garantie für die Ersatzbatterie?
Apple gewährt für die Ersatzbatterie eine einjährige Herstellergarantie ab Servicedatum. Denken Sie jedoch daran, dass Batterien Verbrauchsgegenstände sind und nach einer gewissen Zeit normaler Nutzung keine elektrischen Ladungen mehr halten können. Das Ersetzen einer Batterie, die aufgrund normaler Nutzung keine elektrischen Ladungen mehr halten kann, wird durch die Garantie nicht gedeckt.
#7 - Karo 01.09.2012 12:50 - (Antwort)
Hallo Leute,
ich habe mal eine Frage.
Ich habe mein Mac Book Pro im Januar 2012 gekauft.
Der Akku war schon nach 7 Monaten kaputt und das Gerät ließ sich dann gar nicht mehr hochfahren.
Ich habe das Gerät dann bei Saturn reklamiert, da ich es auch dort gekauft habe. Nach dem Akkuaustausch waren alle meine Daten weg, und das Ilife Programm auch, welches aber im Auslieferungszustand vorinstalliert war.
Ich also wieder zu Saturn. Dort heißt es seitens Apple Werkstatt:"Bei der Reparatur wurden keinerlei Daten gelöscht oder eine Recovery/BS-Neuinstallation durchgeführt. Ilife wäre zwar Bestandteil im Auslieferungszustand, wird aber bei einer Recovery nicht wieder hergestellt."
Muss ich das wirklich so akzeptieren????
Die widersprechen sich doch selbst?!
Ich will das Mac Book Pro doch einfach nur genau so wieder haben, wie ich es gekauft habe mit dem ilife Programm!!
Was meint ihr dazu??
#7.1 - Flo besagt:
01.09.2012 12:53 - (Antwort)
Nein, das würde ich so nicht akzeptieren. Wenn das tatsächlich die Aussage von Saturn war, würde ich mich mit dem Problem direkt an Apple wenden. Die haben da sicherlich Möglichkeiten, ein wenig Druck auf den Zwischenhändler auszuüben.




