Jan 31: Nokias Kreativitätskrise mit neuen Ausmaßen
In einem Interview 1996 (hier bei YouTube zu sehen) zitierte einst Steve Jobs Pablo Picasso mit den Worten "Good artists copy, great artists steal." Dieser Leitspruch scheint sich auch bis in den hohen Norden nach Finnland herumgesprochen zu haben und so wollen nun anscheinend auch die Handy-Hersteller von Nokia "good artists" sein. Anders jedenfalls lässt sich der Anblick kaum erklären, der sich einem bietet, wenn man aktuell die Webseite des finnischen Unternehmens besucht. Die Parallelen zu Apples Webseite sind, wenn man es vorsichtig ausdrücken möchte, doch relativ groß. Oben eine horizontale Menüleiste mit links einem Home-Symbol statt eines Apfels und rechts einem Suchfeld, darunter ein gefeaturetes Produkt (witziger Weise auf beiden Seiten ein Smartphone) und darunter wiederum weitere Produkte in horizontal angeordneten Boxen. (mit Dank an Stefan für den Hinweis!)

(größere Darstellung weiter unten...)
Das wirklich Traurige daran für Nokia ist jedoch die Tatsache, dass man sich über so etwas weniger aufregt, als dass es einen, ebenso wie die aktuellen Samsung-Werbespots in denen man versucht, sich über Apple-User lustig zu machen, eher amüsiert, ja fast schon peinlich berührt. Und das sage ich nicht als der viel zitierte Apple-Fanboy. Es ist schon schade, dass einst große Unternehmen momentan nur noch hinter dem her hecheln, was Apple vorgibt. Und das nicht nur in Sachen Webdesign, sondern vor allem bei den Produkten. Denn dies geht letzten Endes zu Lasten von Innovation und neuen Ideen und damit auch zu Lasten der Kunden.
Jan 31: Mozilla veröffentlicht Firefox 10
Jan 31: John Browett wird neuer Retail-Chef bei Apple
Jan 31: Apple veröffentlicht Update für Final Cut Pro X
Jan 31: Updates für AirPort-Geräte und Time Machines
In der vergangenen Nacht veröffentlichte Apple ein größeres Update auf Version 6 des AirPort-Dienstprogramms und lehnt dieses nun auch auf dem Mac optisch an die zugehörige, im vergangenen Oktober veröffentlichte iOS-App (Universal, kostenlos im AppStore) an (mit Dank an Mike!). Voraussetzung für die Nutzung sind ein AirPort-Gerät, welches sich auf den 802.11n-Standard versteht, sowie OS X mindestens in Version 10.7.2. Hat man noch älteres Hard- bzw. Software im Einsatz oder möchte man sich nicht so recht an die neue Optik samt weggefallener Option zur Verwaltung von Profilen gewöhnen, bleibt man bei Version 5.6 des Dienstprogramms (über die zugehörige Support-Seite zu laden), die sich auch parallel zu der neuen Version 6 weiter betreiben lässt. Das knapp 15 MB große Update lässt sich über die Softwareaktualisierung oder die zugehörige Support-Seite laden.
Zeitgleich mit der neuen Version für das Dienstprogramm erschien auch eine neue Firmware für alle 802.11n-fähigen AirPort-Stationen und Time Machines in Version 7.6.1, die jetzt iCloud- statt MobileMe-Konten für den Fernzugriff auf angeschlossene Festplatten via Back to my Mac erlaubt und kleinere Verbindungsprobleme behebt. Im neuen Dienstprogramm machen die Updates nun ganz iOS-like mit einem roten Badge auf sich aufmerksam.

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Jan 30: Telekom beginnt mit "SpeedOn"-Rollout
Wie bereits Ende des vergangenen Jahres angekündigt, beginnt die Telekom inzwischen mit dem Rollout einer neuen Datenoption namens "SpeedOn" für die auch für das iPhone relevanten Tarife "Complete Mobile" und "Call & Surf Mobil". Eigentlicher Starttermin soll der 01. Februar sein. Hiermit ist es den Vertragsinhabern dann möglich, ihr enthaltenes Datenvolumen für jeweils € 4,95 wieder aufzuladen und damit auch die eventuell eingetretene Geschwindigkeitsdrosselung wieder aufzuheben. Sollte man einen stark datenlastigen Monat haben, lässt sich dies auch mehrfach innerhalb eines Monats durchführen. Für einen besseren Überblick über den eigenen Verbrauch können Inhaber der genannten Vertragsmodelle inzwischen, aufgerufen vom iPhone oder iPad aus, über die Webseite http://pass.telekom.de ihren aktuellen Verbrauchsstand abfragen. Ebenfalls über diese Webseite möglich ist dann das angesprochene erneute Aufladen des Volumens, vorausgesetzt, man befindet sich im Mobilfunknetz und nicht in einem WLAN. Die Telekom weist auf die neue Option inzwischen in den SMS hin, die verschickt werden, sobald das monatliche Volumen aufgebraucht ist. Dort heißt es nun:
Sie surfen jetzt mit einer reduzierten Bandbreite, da die Volumengrenze Ihres Tarifs erreicht ist. Es fallen keine Zusatzkosten an und zu Beginn des nächsten Monats steht Ihnen wieder die volle Bandbreite zur Verfügung. Weitere Informationen zur Wiederherstellung Ihrer Ausgangsgeschwindigkeit erhalten Sie unter http://pass.telekom.de oder kostenlos unter 2202 (Privatkunden) bzw. 2828 (Geschäftskunden). Ihre Telekom.
Jan 27: [iOS] AppStore Perlen 04/12
Immer wieder werde ich gefragt, ob ich in den AppStore Perlen nicht mal ein bisschen weniger Spiele und dafür ein bisschen mehr "andere" Apps, wie Tools oder Produktiv-Apps ansprechen könnte. Grundsätzlich würde ich dies in der Tat gerne tun. Das Problem dabei ist allerdings, dass der Anteil der Spiele und auch deren Neuzugänge im AppStore dermaßen groß ist, dass sich dies auch in den AppStore Perlen niederschlägt. Ein aktueller Vergleich der verfügbaren Apps pro Kategorie zeichnet das folgende Bild: Spiele (96.187 Apps), Bücher (60.707 Apps), Entertainment (57.351 Apps). Spiele sind also nicht nur die beliebteste Kategorie, sie stellen auch über ein Drittel (!) mehr Apps, als die zweitplatzierte Kategorie Bücher. Ähnlich verhält es sich zudem mit der Qualität. Auch hier investieren die Spielehersteller, wohl auch aufgrund der weiter steigenden Beliebtheit, offensichtlich mehr und häufiger, als dies die Entwickler von Produktiv-Apps tun. Und ein weiterer Spiele-Schub deutet sich bereits an. So berichtet Forbes aktuell, dass Microsoft offenbar darüber nachdenkt, seine Xbox Live Spiele auch auf andere Plattformen, darunter auch iOS, zu bringen. Selbstverständlich werde ich aber auch weiterhin jede "andere" App in meinen Perlen erwähnen, wenn sie denn meinen Qualitätsansprüchen genügt oder einfach nur einen tollen neuen Ansatz bietet.
Abschließend noch einmal ein Hinweis auf die Probleme mit den YouTube-Videos über meine App. Ich habe unter den Videos nun jeweils den Direktlink zu YouTube gepostet. Solltet ihr Probleme haben, die Videos eingebettet abzuspielen, verwendet bitte den Link. Nun aber viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche.
lesen Sie mehrJan 27: Wohl eher nicht: Apple Fernseher im April oder Mai?
Bei den anhaltenden und auch immer noch zunehmenden Gerüchten ist es schwer vorstellbar, dass Apple in diesem (oder spätestens im nächsten) Jahr keinen eigenen revolutionären Fernseher auf den Markt bringen wird. Der Zeitpunkt wird dabei jedoch eher in Richtung Herbst, bzw. Weihnachtsgeschäft gesehen. Gegenüber TechnoBuffalo (via iMore) soll nun jedoch eine Quelle von einem "major electronics retailer" geäußert haben, dass Apple einen Fernseher mit OLED-Display und Siri-Steuerung für diesen April oder Mai in der Pipeline habe. Angeblich habe die Quelle "extrem dünne" Protoypen eines entsprechenden Geräts in Größen bis hin zu 42" Bildschirmdiagonale gesehen. Neben der Siri-Steuerung soll das iTV auch über eine Gesichtserkennung verfügen und sich per iOS-Gerät steuern lassen. Während die funktionalen Gerüchte zu dem bisherigen Gemurmel passen, scheint der Termin jedoch ein wenig an den Haaren herbei gezogen. Das Frühjahr dürfte dem allgmeinen Vernehmen nach dem iPad 3 gehören. Schwer vorzustellen, dass Apple da dann auch direkt noch den Fernseher raus haut. Zumal TechnoBuffalo sich in der Vergangenheit auch nicht gerade als Apple-Quelle positionieren konnte.
Noch ein wenig kurioser wird es, wenn man die weiteren Gerüchte der genannten Quelle hinzu nimmt. Demnach soll sich über das Gerät künftig der komplette Haushalt, vom Ofen, über die Heizung bis hin zum Garagentor steuern lassen. Und immer wieder wird im Zusammenhang mit den iTV-Gerüchten auf das beliebte Steve Jobs Zitat verwiesen "I finally cracked it". Ich denke schon, dass der Fernseher kommen wird, erwarte ihn jedoch frühestens zum Herbst. Ob er dann wirklich so revolutionär sein und welche Funktionen er beinhalten wird, lässt sich heute mit Sicherheit noch nicht sagen.





